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Zeit- und ortsunabhängig Bildungszeiten erwerben

Ein Artikel von red | 28.09.2020 - 16:08

Angestellte und Selbstständige, die im Versicherungswesen beratend tätig sind, müssen seit dem Februar 2018 im Rahmen der Weiterbildung sogenannte Bildungszeiten erwerben. Das betrifft selbständige Makler genauso wie größere Agenturen mit Angestellten. Die Insurance EU-Richtlinie Distribution Directive (IDD) regelt diese Vorgabe gesetzlich. Ähnlich wie bei Weiterbildungen in anderen Branchen müssen pro Jahr 15 Weiterbildungsstunden nachgewiesen werden - durch klassische Weiterbildungen mit Präsenztrainings vor Ort, durch Vorträge, Webinare oder in Online-Angeboten.

Prüfung der Einhaltung der Weiterbildungspflicht

Geprüft werden die Nachweise von den regionalen Industrie- und Handelskammern. Gelingt der Nachweis über die Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung nicht, kann im schlimmsten Fall abgemahnt werden. Versicherungsvermittler können dann ihrem Beratungsauftrag nicht mehr nachkommen, da ihre Kompetenz in Zweifel steht. Erste Zertifikate wurden seitens der IHK bereits nicht akzeptiert. Versicherungsmakler und -agenturen sollten die Pflicht entsprechend ernst nehmen und die Folgen nicht unterschätzen.

Ein Diskussionspunkt in diesem Jahr: Manche Themen in der Weiterbildung werden von einigen Industrie- und Handelskammern kritisch gesehen. Die aktualisierten Leitlinien/FAQ zur Interpretation der IDD unter Beteiligung der BaFin werden im Herbst erwartet. In der Branche herrscht deshalb Verunsicherung, was als Bildungszeit anerkannt wird und welche Inhalte dauerhaft zulässig sein werden.

Große Versicherer nehmen das Thema Bildungszeiten ernst: Sie stellen so sicher, dass sie nur mit qualifizierten Beratern zusammenarbeiten. Zudem sind die Nachweise einer systematischen Weiterqualifikation gut für die Außendarstellung. Für Selbstständige oder kleinere Agenturen sind die Bildungszeiten aber eine zeitaufwändige Zusatzaufgabe zum laufenden Betrieb: Der Kern ihrer Arbeit ist das Beratungsgeschäft, um Abschlüsse zu machen. Weiterbildungen bringen dabei keine unmittelbaren Vorteile. Gerade hier sind unkomplizierte Angebote zur Erfüllung der Bildungszeit wichtig und willkommen.

Weiterbildung in versicherungsfachlichen Themen und Soft Skills

Für die Weiterbildungen sind alle Themen relevant, die die Aufrechterhaltung der Fachkompetenz und der personalen Kompetenz des Vermittlers oder Beraters gewährleisten. Aus der Bezeichnung/Beschreibung der Weiterbildungsmaßnahme muss sich ein Bezug zur Versicherungsvermittlung und –beratung ergeben.

Der Full-Service-Bildungsanbieter Viwis hat für die Weiterbildungs-Verpflichtung von Versicherungsvermittlern/beratern die IDD-Akademie aufgebaut. Viwis hat langjährige Erfahrung als Anbieter von E-Learning für Finanzdienstleister und Versicherungen: Vorhandene Inhalte wurden erweitert und an die neuen Erfordernisse der IDD angepasst mit dem Anspruch, ein größtmögliches Weiterbildungs-Portfolio anbieten zu können.

Entsprechend gelassen blickt man auf die Änderungen und Schärfungen der Regelungen: Die Inhalte der IDD-Akademie werden laufend ergänzt und aktualisiert – zurzeit werden u.a. Lernprogramme zu den Themen Bauherrenversicherung, Drohnen- und Oldtimerversicherungen entwickelt.

Digitale Tools können zeit- und ortsunabhängig genutzt werden

In der Branche wird nach wie vor stark auf klassische Lösungen wie Präsenzseminare gesetzt, um die Bildungszeiten zu erfüllen. Viwis dagegen setzt voll auf die Möglichkeiten der Digitalisierung. Der Kernvorteil der Online-Akademie: Sie kann zeit- und ortsunabhängig genutzt werden. Gerade in kleinen Versicherungsagenturen müssen die Bildungszeiten durch die Berater oft in Randzeiten erworben werden. Ein Online-Training bietet dann maximale Flexibilität: Sie können es ohne viel Aufwand am Abend, feiertags oder am Jahresende absolvieren und sind absolut unabhängig von Veranstaltungsangeboten. Reisekosten oder Anfahrt entfallen. Gerade in Krisenzeiten ist von Vorteil, dass sich die Stunden auch kontaktlos in den eigenen vier Wänden absolvieren lassen.

Mit der IDD-Akademie erhalten die User ihre Bildungszeiten außerdem nicht aus verschiedenen Kanälen, sondern in einem Block aus einer Hand. Damit entfallen Recherche und Suchaufwendungen und umständliche Berechnungen der Kontingente verschiedener Anbieter.

Ein Fundus an Weiterbildungsmöglichkeiten online

Über das Webportal gelangt man auf die eigentliche Lernplattform, auf der die Lerninhalte konkret bearbeitet werden und über die sich der User am Ende sein Zertifikat herunterladen kann. Auf der Nutzeroberfläche kann er einsehen, wie viele Pflichtstunden er bereits absolviert hat.

In der Akademie steht ein Fundus an Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der User findet einen Katalog mit der Übersicht aller Inhalte samt Inhaltsangaben. Die Lektionen umfassen Videos, Textmaterialien und Testfragen. Über die Plattform wird getracked, wann eine Lektion vollständig angesehen und bearbeitet wurde. Zur Gutschrift der Bildungszeit muss sie abgeschlossen werden. Die Tests dienen der Selbstüberprüfung: Sie müssen nicht bestanden werden. Hier schreibt das Gesetz nur die Durchführung vor, was auch sinnvoll ist. Sonst wären vergleichbare Angebote gegenüber Online-Seminaren oder Vorträgen, die nicht mit einer Überprüfung abschließen und dennoch für Bildungszeiten genutzt werden können, im Nachteil. Selbständige Makler oder Agenturen kaufen Zeitkontingente ein. Egal, welches Kontingent gebucht wird: Jeder hat den gleichen Zugriff auf die Materialien.

Fazit

Mit Online-Lösungen wie der IDD-Akademie können Versicherungsagenturen und Makler die Bildungszeiten für ihre Mitarbeiter schnell und unkompliziert sicherstellen – auch in Krisenzeiten. E-Learning ist ortsunabhängig und rund-um-die-Uhr verfügbar. Lösungen von seriösen Anbietern stellen dabei sicher, dass die Zertifikate auch bei einer Prüfung anerkannt werden.