Die Zusatzversorgungskasse der Rheinischen Versorgungskassen (RVK) und die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (KZVK) haben im Rahmen einer Kooperation die COR&FJA AG mit der Einführung der COR.FJA Insurance Suite als Bestandsverwaltungs- und Leistungssystem beauftragt.
Der Vertrag für das bereits am 1. Juni 2010 gestartete Projekt hat eine Laufzeit von etwa dreieinhalb Jahren, und das Projektvolumen liegt im unteren zweistelligen Millionenbereich. Die hierbei an COR&FJA übertragene Gesamtprojektleitung umfasst neben dem Ausbau der neuen COR&FJA Standardsoftware und der Systemeinführung auch die übergreifende Steuerung der verbundenen und abhängigen Teilprojekte der beiden Kassen inklusive der Migration des Gesamtbestandes. Nach der erfolgreichen Einführung sollen alle Prozesse rund um die betriebliche Altersversorgung für über zwei Millionen Versicherte und Leistungsempfänger auf Basis der COR.FJA Insurance Suite durchgeführt werden. Bereits im zurückliegenden Jahr hatten die beiden Zusatzversorgungskassen die ehemalige COR AG in einem ersten Schritt mit der Erstellung einer entsprechenden Fachkonzeption beauftragt. In diesem Zusammenhang erstellte COR&FJA – in enger Zusammenarbeit mit den Auftraggebern – eine weitgehend systemneutrale Fachkonzeption für die Darstellung aller Prozessabläufe und Geschäftsregeln zur vollständigen und übergreifenden Geschäftsabwicklung. Das gemeinsame Ziel ist es, die Kundenanforderungen auf Grundlage der COR&FJA Standardsoftware mit flexiblen Customizing- Methoden umzusetzen. In Hinblick auf unterschiedlich ausgeprägte Nachbarsysteme und mandantenspezifische Geschäftsregeln wird das neue Bestandsverwaltungs- und Leistungssystem an die individuellen Bedürfnisse der Kassen angepasst. Anschließend werden die Zusatzversorgungskassen – wie bereits heute – das System im Rahmen ihrer IT-Kooperation gemeinsam nutzen und von COR&FJA weiterentwickeln lassen. COR&FJA wird den hohen Automatisierungsgrad, welchen die Kassen für die optimale und kostenorientierte Vertragsverwaltung der mehr als zwei Millionen Versicherten und Leistungsempfänger beispielsweise über das zentrale Meldewesen benötigen, bei der Umsetzung beibehalten. Aufgrund des besonderen Geschäftsmodells der Zusatzversorgungskassen soll die für Ende 2013 geplante Inbetriebnahme des neuen Systems nicht schrittweise, sondern in einem einzigen Schritt inklusive Migration des Gesamtbestandes und Integration aller Nachbarsysteme erfolgen.
Mit dem Gewinn des Großauftrags erweitert COR&FJA das eigene Produkt- und Leistungsspektrum gezielt um die Bedürfnisse und Funktionalitäten von Zusatzversorgungskassen – von der Kollektivverwaltung über die Bestands- bzw. Anwärterverwaltung bis hin zur Leistungsberechnung und -auszahlung. Gleichzeitig baut das Unternehmen seinen Marktanteil als Anbieter von Standardsoftware für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung weiter aus.
Die COR.FJA Insurance Suite ist eine Komplettlösung für Versicherer und Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung, die aus releasefähigen und hoch parametrisierbaren Standardsoftwarekomponenten besteht und alle relevanten Geschäftsprozesse eines Unternehmens vollständig abbildet. Die hochgradige Parametrisierung, die Verwendung eines Produktservers (msg.Produkt Manager) und die moderne, serviceorientierte Technologie (SOA) ermöglichen schnelle Änderungen von Produkten und Prozessen, um auf Kundenanforderungen und Märkte zeitnah zu reagieren.
Die COR&FJA Gruppe gehört zu den führenden Software- und Beratungsunternehmen für die europäische Finanzdienstleistungsbranche mit den Schwerpunkten Versicherungen, Banken sowie Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung.
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