Finanz- und Versicherungsmakler sehen eine immer größere Bedeutung in der Klärung ihrer rechtlichen Angelegenheiten. Ein steigendes Haftungsrisiko und die strenge Regulierung des Versicherungsvertriebes erfordern eine qualifizierte Beratung.
So mussten in den vergangenen zwei Jahren 31 Prozent der deutschen Maklerbüros eine professionelle Unterstützung bei Rechtsfragen oder Rechtsstreitigkeiten in Anspruch nehmen. Als bekannteste Kanzlei wurde die Kanzlei Michaelis (Hamburg) benannt, die jedes zehnte betroffene Maklerbüro nutzt und damit die am häufigsten gewählte Kanzlei in Deutschland ist.
Etwas seltener (sechs Prozent) wurde auf die Sozietät Blanke, Meier, Evers (Bremen) zurückgegriffen.Ebenfalls sechs Prozent der Maklerbüros hatten beim Verband Deutscher Versicherungs-Makler e.V. (VDVM) Unterstützung erfragt. Dies sind Ergebnisse aus dem YouGov Makler-Absatzbarometer, für das im Dezember 2011 277 Makler bundesweit befragt wurden.
Die Ausgestaltung aller vertraglichen Vereinbarungen ist für die Maklerbüros von besonderer Wichtigkeit. Insbesondere setzt sich die Erkenntnis durch, dass ein schriftlicher Versicherungsmaklervertrag die Rechtslage des Versicherungsmaklers - gegenüber den sonst anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen - deutlich verbessert.
Zum Haftungsmanagement verwenden zunehmend mehr Versicherungsmakler schriftliche Vereinbarungen mit ihren Kunden. Zunehmend setzt sich auch die Konzeption durch, dass Vertragsvereinbarungen mit dem Kunden in Form von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) vereinbart werden.
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msw