Der Finanzdienstleister Provinzial Rheinland Versicherung führt Unterschriften-Pads und die Lösung SignoSign von signotec ein. Geschäftsstellenleiter und Kundenberater der Provinzial Rheinland können ihren Kunden die Antragsdokumente damit elektronisch vorlegen und signieren lassen. Nicht nur im Außendienst, sondern auch für weitere Einsatzgebiete ist der Einsatz der signotec-Technologie geplant, darunter Antragsprozesse in Verbindung mit dem neuen Personalausweis. Das teilte signotec mit.
Jeder der mehr als 1.600 mobilen Kundenberater und Geschäftsstellenleiter ist laut signotec mit einem Unterschriften-Pad ausgerüstet. Auch die Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der 46 Sparkassenagenturen innerhalb des Geschäftsgebietes arbeiten mit dieser Lösung.
Die dazugehörigen Notebooks sind zudem mit der Signatur-Software SignoSign ausgestattet. Die Provinzial hat das SignoSign-System per Schnittstelle an die eigene Außendienst-Anwendung Pro.Net angebunden. Die integrierte Lösung läuft sowohl auf den Notebooks der mobilen Außendienstler als auch an stationären Arbeitsplätzen in den Geschäftsstellen, sowie den 46 Sparkassen-Agenturen in ihrem Geschäftsgebiet. Außerdem hat die Provinzial ihre Schulungsräume mit der Signaturlösung ausgestattet. Zusätzlich zu den ursprünglich 2.850 gelieferten Pads wurden weitere 500 Pads, insgesamt also 3.350 Geräte geordert.
Wichtig war für die Provinzial, als zur Sparkassen Finanzgruppe gehörendes Unternehmen, dass die Lösung von signotec von Europas größter Kreditinstitutsgruppe zertifiziert ist.
"Hauptauslöser für uns, sich mit dem Thema der elektronischen Signatur erstmals ernsthaft zu beschäftigten, waren die Novelle des Versicherungsvertragsgesetzes und die damit verbundenen Anforderungen an Antragsdokumente der Versicherungsbranche", erklärt Thomas Winkler vom Vorstand des Provinzial-Geschäftsleiterverbandes. Die Umsetzung der VVG-Anforderungen hatte deutlich gestiegene Druckkosten zur Folge; von der Einführung der elektronischen Signatur im Antragsprozess versprach man sich eine Lösung dieses Problems.
Die detaillierte graphische und forensische Analyse der digitalisierten Unterschrift entspricht laut dem Unternehmen der handschriftlichen Unterschrift und gilt damit als 100 Prozent beweissicher. "Sicherer als mit der signotec-Signatur ist auch keine handschriftliche Unterschrift", sagt Holger Kunschke, der zuständige Projektleiter.
Die Lösung soll über den Außendienst hinaus künftig in weiteren Bereichen zum Einsatz kommen, als Anbindung in Office Anwendungen zum Beispiel oder bei der Angebotserstellung – eine Idee, die kurzfristig angegangen wird.
rh