Führungswechsel bei Capgemini sd&m: Burkhard Kehrbush wird neuer Vorstandsvorsitzender

 
30.06.2009
 

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Der 47-Jährige übernimmt den Vorstandsvorsitz zum 1. Juli 2009 planmäßig von seinem Vorgänger Edmund Küpper, der Capgemini sd&m seit 2001 geleitet hatte. Kehrbusch ist seit 1999 Mitglied des Vorstands, zuletzt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender verantwortlich für das gesamte operative Geschäft.

Edmund Küpper, 62, übernimmt ab Juli die Leitung des Vertriebs der Region Nordic and Central Europe von Capgemini. Ebenfalls zum 1. Juli 2009 übernahm Peter Laggner zusätzlich zu seinen Aufgaben als CEO Capgemini Eastern Europe die Leitung der SAP Business Solutions („SAP BS“) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dr. Peter Lempp, bereits bisher einer der beiden Leiter der SAP BS, wird ihn in der Rolle des COO dabei unterstützen. Dr. Olaf-Rüdiger Hasse scheidet aus der Leitung der SAP BS aus, um bei der Capgemini sd&m AG als Geschäftsführer das Geschäftsfeld Application Management auszubauen.

Capgemini entwickelt seine Marktposition in den Bereichen individuelle Software-Lösungen und SAP-basierte Lösungen konsequent weiter. Dazu werden diese beiden Geschäftsfelder jeweils unter eine länderübergreifende Führung im deutschsprachigen Raum gestellt. Burkhard Kehrbusch leitet als neuer Vorstandsvorsitzender der Capgemini sd&m die Sparten für individuelle Software-Lösungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Peter Laggner leitet das SAP-Geschäft in diesen drei Ländern, unterstützt von Peter Lempp, der bislang gemeinsam mit Olaf-Rüdiger Hasse die SAP BS von Capgemini in Deutschland und der Schweiz geleitet hat.

Der neue Vorstandsvorsitzende der Capgemini sd&m Kehrbusch sieht seine Aufgabe im internationalen Ausbau des Geschäftes mit individuellen Software-Lösungen und in der konsequenten Nutzung der bestehenden Erfahrungen und Kapazitäten innerhalb der Capgemini-Gruppe. Hierbei wolle man verstärkt Aufträge über die sinnvolle Nutzung von Offshore-Kapazitäten gewinnen. „Über die Zusammenarbeit mit den Kollegen in Indien und Polen verbessern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit. Die zusätzlich gewonnenen Projekte helfen auch, Arbeitsplätze an unseren deutschen Standorten zu sichern“, betont Kehrbusch die Bedeutung des Rightshore-Ansatzes von Capgemini.

Peter Laggners Ziel ist der weitere Ausbau bei Großprojekten im Bereich Standardsoftware sowie die Abdeckung des gesamten Lifecycles von SAP-Projekten. Als Voraussetzung für Wachstum bei großen SAP-Projekten und im Application Management sieht der 43-Jährige eine starke Marktpräsenz und ein tiefes Kundenverständnis: „Wer im SAP-Markt eine bedeutende Rolle spielen möchte, muss als Dienstleister für große internationale Projekte gesehen werden. Dazu haben wir im SAP-Geschäft einen weiteren Schritt in Richtung klarer internationaler Kontur getan.“

Auch im Bereich Custom Software Development („CSD“) will Capgemini Österreich zulegen. Bernd Bugelnig, Vice President Capgemini, verantwortet das CSD-Geschäft in Österreich und berichtet direkt an Kai Grambow, Vorstand der Capgemini sd&m in Deutschland.

mog

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