Service-orientierte Architekturen Harmonisierung unterschiedlicher Quellen

Unternehmensweite Sicht auf alle Stammdaten

 
Heft 1/2007
 

Die Software AG bringt eine Erweiterung für die crossvision SOA Suite auf den Markt: Mit crossvision Master Data Manager (MDM) sollen Unternehmen in die Lage versetzt werden, Informationen aus unterschiedlichen Datenquellen abteilungsübergreifend zu konsolidieren. Die Softwarelösung stellt diese Daten als Dienst innerhalb einer Service-orientierten Architektur (SOA) zur weiteren Verwendung durch Applikationen bereit. Organisationen sollen einen zentralen Blick auf geschäftskritische Daten erhalten, um diese Informationen für betriebliche Effizienzsteigerungen zu nutzen und Managemententscheidungen fundierter treffen zu können. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise widersprüchliche Meinungen aus Fachbereichen klären, die aufgrund unterschiedlicher Zahlen zu Kunden und Marktanteilen entstanden sind. Die neue Lösung arbeitet mit verschiedensten Stammdatensätzen und ist daher nicht limitiert auf typische Daten wie Produkt- oder Kundeninformationen. Durch Einsatz offener Standards wie beispielsweise XML-Schema und J2EE wird der Anspruch des Unternehmens gefestigt, offene Systeme anzubieten und die Interoperabilität zu unterstützen. Wiederverwendbare Services, die ein wichtiger Erfolgsfaktor einer SOA sind, erhalten durch die Verwendung von konsistenten Stammdaten zusätzlichen Mehrwert. Die Lösung wertet insbesondere Projekte wie die Integration von Legacy-Systemen auf und unterstützt Initiativen für das Business-Process--Management und die Entwicklung von Composite Applications.

Folgende Vorteile verspricht crossvision MDM:Die Konsolidierung redundanter Stammdaten wird über verschiedene Systeme hinweg möglich. Außerdem wird den Unternehmen die Implementierung eines zentralen Stammdaten-Systems ermöglicht. Weiterhin vermeidet die Lösung manuelle Punkt-zu-Punkt-Integration von Stammdaten. Über Web-Services erfolgt die Bereitstellung konsolidierter Stammdaten für unterschiedliche Anwendungen. Die Wiederverwendung von Web-Services soll vereinfacht werden, da alle Services über das zentrale CentraSite Registry/Repository verwaltet werden. Durch die grafische Benutzeroberfläche soll die Bedienbarkeit erleichtert werden. Das robuste Sicherheitsmodell arbeitet zudem mit vererbbaren Zugriffsrechten. Vorhanden ist eine Programmierschnittstelle (API) für Lese- und Schreibzugriffe mit automatisiert ablaufenden Regeln zur Stammdatenaktualisierung.

„Mit crossvision MDM bieten wir unseren Kunden ein Produkt, das Investitionen sichert und den Wert der Bestandsapplikationen steigert“, erläutert Dr. Peter Kürpick, Vorstandsmitglied der Software AG und verantwortlich für die Entwicklung von crossvision. „Eine Vielzahl von Stammdatensätzen, wie zum Beispiel Kundendaten und Produktinformationen, lassen sich unternehmensweit harmonisieren. Zu den Herausforderungen aller CIOs zählt es, die einheitliche Sicht auf Unternehmensdaten zu erzielen. Dies haben wir erkannt und bieten für diese Aufgabenstellung eine Lösung.“Die Lösung ist ab sofort verfügbar. www.softwareag.com

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