Generell bestehen noch Bedenken gegenüber ASP-Lösungen, wie mangelhafte Verfügbarkeit, langsame Datenübertragung und unklarer Umgang mit Daten. Wie ist Ihre Erfahrung?
Marco Zuzak: Solche Bedenken sind auf die Anfangszeiten von ASP zurückzuführen, als es noch darum ging, eine schnelle und funktionierende Bereitstellung von Softwareanwendungen zu realisieren. Mittlerweilen können viele Provider eine hohe Verfügbarkeit von Daten und Programmen garantieren. MAKLERSOFTWARE.COM war der erste ASP-Anbieter für Versicherungsmakler, mit ASP-Erfahrung seit 1995, und gewährleistet neben der hohen und weltweiten Verfügbarkeit auch einen schnellen und reibungslosen Start der Versicherungssoftware innerhalb von Sekunden.
Peter Hartl: Die Auslagerung von sensiblen Kundendaten an externe Dienstleister setzt ein hohes Maß an Vertrauen voraus. Dabei sollte unbedingt geprüft werden, ob der entsprechende Provider ein eigenes ISO-zertifiziertes
Rechenzentrum betreibt und somit den hohen Sicherheitsanforderungen seiner Kunden gerecht wird. MAKLERSOFTWARE.COM betreibt hierzu zwei eigene Rechenzentren mit 450 Servern, die nach den höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards der ISO IEC 27001 und der ISO 9001:2008 zertifiziert sind.
Worauf sollte bei der Wahl eines geeigneten ASP-Providers noch geachtet werden?
Marco Zuzak: Wichtig ist die Praxiserfahrung. Ein etablierter Provider verfügt über die aktuellsten Technologiestandards, eine hochqualifizierte IT-Mannschaft, die nicht nur die Kunden versteht, sondern auch jedes IT-Problem umgehend analysiert und schnell behebt. Durch die langjährige Erfahrung als ASP-Anbieter verfügt MAKLERSOFTWARE.COM über ein hochqualifiziertes und motiviertes Team, das einen 24-Stunden-Support an 365 Tagen bietet.
Service und Support: Oft sind diese Leistungen eine Schwachstelle vieler kostengünstiger ASP-Anbieter. Anfragen sollten wenigstens innerhalb eines Tages beantwortet werden, bestenfalls innerhalb weniger Stunden.
Neben klassischen ASP-Dienstleistungen sollten ASP-Provider über ein breites Angebot verfügen. Als Full-Service-IT-Dienstleister bietet MAKLERSOFTWARE.COM flexible und kostengünstige Lizenzmodelle an. Exklusive Sondervereinbarungen mit etablierten Softwareherstellern wie Microsoft führen für den Kunden zu einer erheblichen Senkung der Lizenzgebühren. Dies bezieht sich auch auf weit verbreitete Produkte wie MS Office, Outlook Exchange und Sharepoint.
Peter Hartl: Zum umfassenden Service eines Providers gehört auch ein gut aufgestelltes Kooperationsnetzwerk. MAKLERSOFTWARE.COM hostet die Software ihrer Partner, vorzugsweise von Microsoft, Versicherungsgesellschaften, Verwaltungssystemhersteller (Buchholz, IWM und andere), Vergleichs-/Analysesoftwareanbieter. Hierbei fungiert sie als zentraler Ansprechpartner für ihre Kunden in allen IT-Belangen, die neben ASP auch die Programme der Partner betreffen.
Bei der Auswahl eines Providers muss auf sein Leistungsspektrum und auf folgende vertragliche Details geachtet werden:
▷Zugesicherte Verfügbarkeit der Softwareanwendungen (nicht der Server),
▷Reaktionszeiten des Supports und Eskalationsprozedere (Dauer der Fehlerfeststellung und Entstörung),
▷Übernahme bestehender Softwareanwendungen und genaue Festlegung der Eigentumsverhältnisse (Kunde = Auftraggeber/
Lizenzinhaber) der eingesetzten Lizenzen und gehosteten Daten,
▷geprüfte und anerkannt zertifizierte Prozesse für Datensicherungsverfahren und Datensicherungsversand,
▷Definition der System- und Softwarepflege und der damit verbundenen Wartungsfenster,
▷Einhaltung der gesetzlichen Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien.
MAKLERSOFTWARE.COM hat ein neues Produkt „pensolution“ das das Leben der Berater erleichtern soll. Was ist „pensolution“ und wie funktioniert das?
Marco Zuzak: Mit „pensolution“ kehrt die Persönlichkeit ins Beratungsgespräch zurück. Der Vermittler berät nach wie vor mit Stift und Papier, die Technik läuft unbemerkt im Hintergrund, so dass das Beratungsgespräch davon ungestört durchgeführt werden kann. Der Stift erfasst alle handschriftlich aufgeschriebenen Daten und leitet diese direkt ins gewünschte System weiter. Die vordefinierten Prozesse werden weiterverarbeitet: beispielsweise die Anlage eines neuen Kunden und seiner Verträge für eine Finanzanalyse. Die offene Softwarearchitektur ermöglicht eine Integration dieser Lösung in andere IT-Infrastrukturen ohne großen Kosten- und Zeitaufwand. Eine Technik, die ihre individuellen Arbeitsabläufe abbildet und nicht umgekehrt.