Aktuell | Unternehmen setzen auf Windows 7

Microsoft-Chef Steve Ballmer stellte Windows 7 vor

 
Heft 4/2009
 
Microsoft-Chef Steve Ballmer stellte Windows 7 vor
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Microsoft-Chef Steve Ballmer blickt optimistisch in die Zukunft. Für den Erfolg soll Windows 7 sorgen.

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Holzmann

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Microsoft CEO Steve Ballmer hat im Oktober in München die neue Generation des Betriebssystems Windows, Windows 7, vorgestellt. Im Fokus seiner Ausführungen standen dabei der Einsatz und die speziellen Vorteile in der Unternehmensinfrastruktur. Dazu zählen Kostensenkungen, Produktivitätssteigerungen und die Erschließung neuartiger Geschäftsmöglichkeiten. „Windows 7 ist bereit für den Einsatz in Unternehmen“, erklärte Steve Ballmer. „Es hilft unseren Kunden dabei, aktuelle Ziele wie geringere Kosten, höhere Produktivität und innovative Geschäftsmöglichkeiten effizient zu erreichen. Windows 7 unterstützt bei der Reduzierung der IT-Komplexität, der Erhöhung des Automatisierungsgrades und der Senkung von Supportkosten.“

Gemäß einer IDC-Studie werden weltweit bis Ende 2010 etwa 177 Millionen Lizenzen von Windows 7 auf den Markt kommen. Bis dahin nutzen sieben Millionen Menschen in der IT-Industrie sowie IT-nahen Unternehmen das neue Betriebssystem. 300.000 Arbeitsplätze werden durch Windows 7 neu geschaffen und 350.000 Unternehmen werden Produkte und Dienste herstellen, verkaufen oder vertreiben, die darauf basieren. Damit dürfte das neue Betriebssystem von Microsoft gemeinsam mit den Partnern aus der IT-Industrie wesentlich zur Wiederbelebung der wirtschaftlichen Situation beitragen. Weitere Informationen gibt es in der IDC-Studie „The Economic Impact of Microsoft ’s Windows 7, Worldwide“ (Juli 2009).

In dieser Untersuchung hat IDC ermittelt, dass in den kommenden drei Jahren 59 Prozent aller weltweit im Unternehmensbereich genutzten Desktop-PCs mit Windows 7 ausgestattet werden. Dies wäre doppelt so schnell als bei Windows XP. Insgesamt gibt es bis Ende 2010 ein Umsatzpotenzial von 320 Milliarden US-Dollar für Produkte und Services rund um Windows 7. Im gleichen Zeitraum werden Partnerunternehmen 115 Milliarden US-Dollar investieren zur Entwicklung, zum Marketing und zur Unterstützung von Produkten und Services für Windows 7.

Für Unternehmen bietet Windows 7 zahlreiche Innovationen. Dazu zählen eine einfachere, intuitivere Navigation, verbesserte Verbindungsmöglichkeiten und umfassende Suchfunktionen. „BitLocker to Go“ schützt Daten auf externen Speichermedien wie USB-Sticks. Mehr Automatisierungsmöglichkeiten und eingebaute Fehlerbehebung vereinfachen die Installation und reduzieren die Administrationskosten. Zudem erlaubt das in Windows 7 integrierte Werkzeug Remote Assistance die direkte Fehlerbehandlung durch IT-Experten auf Anwender-PCs aus der Ferne.

In Verbindung mit Windows Server 2008 R2 stehen unter Windows 7 weitere Funktionen zur Verfügung. Durch Direct-Access erhalten mobile Mitarbeiter auch ohne VPN-Verbindung sicher und unterbrechungsfrei Zugang zum Firmennetzwerk. Anwender in Niederlassungen können durch „Branch Cache“ schneller auf Informationen im zentralen Netzwerk zugreifen, da Daten im lokalen Netz gespeichert werden.