BWV Oldenburg unterstützt Studiengang „Insurance, Banking and Finance“

Kooperation für mehr Bildung

 
Heft 4/2011
 
Kooperation für mehr Bildung
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Mit 50.000 Euro unterstützt das Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (2. von links Leiter des BWV Oldenburg, Wolfgang Willers) den neuen Studiengang IBF – sehr zur Freude von Hochschul-Präsident Dr. Elmar Schreiber (rechts) sowie Dekan Prof. Dr. Gerd Hilligweg (Mitte) und IHK-Geschäftsführer Dr. Thomas Hildebrandt.

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BWV | Irs

Mit dem neuen Studiengang an der Jade Hochschule soll das Bildungsangebot in der Region erweitert werden. Es trifft genau die Bedürfnisse der regionalen Finanzwirtschaft, sagt Wolfgang Willers, Leiter des Berufsbildungswerks, im Interview mit Klaus-Peter Jordan. Zum Start kommen drei Studierende von den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg.

Die Jade Hochschule ist zum Wintersemester mit dem neuen Studiengang „Insurance, Banking and Finance“ (IBF) gestartet. Das Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) Oldenburg fördert den neuen Studiengang mit insgesamt 50.000 Euro. Warum?

Wolfgang Willers: Dieses neue Angebot bietet eine zusätzliche Möglichkeit zu unserem eigenen Bildungsangebot. Es ist eine sehr gute, aufbauende Maßnahme für unsere Fachwirtabsolventen. Der Studiengang wurde in Zusammenarbeit mit der Oldenburger Finanzwirtschaft entwickelt und ist so genau auf die Bedürfnisse zugeschnitten. Interessenten für ein berufsbegleitendes Studium mussten wir bisher immer in den Raum Hannover/Hamburg verweisen. Jetzt ist ein Studium für die hiesige Versicherungswirtschaft und damit auch für unsere Mitglieder im Nordwesten möglich. Dies stärkt den Versicherungsstandort und die Region Oldenburg.

Was ist das Besondere an diesem Studiengang?

Wolfgang Willers: Mit dem berufsbegleitenden Studiengang „Insurance, Banking and Finance“ können Mitarbeiter eine akademische Ausbildung absolvieren und parallel weiter wichtige Berufserfahrung in ihrer praktischen Arbeit sammeln. Diese Kombination ist ein sehr guter Weg, den notwendigen qualifizierten Nachwuchs bedarfsgerecht auszubilden.

Welche Voraussetzungen müssen die Studierenden mitbringen?

Wolfgang Willers: Die Hochschulreife, die allgemeine Fachhochschulreife oder eine abgeschlossene Fortbildung zum/zur „Geprüften Versicherungsfachwirt/-fachwirtin“ beziehungsweise zum/zur „Geprüften Fachwirt/ Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen“.

Wie ist der Ablauf des Studiums organisiert?

Wolfgang Willers: Die Studierenden werden berufsbegleitend innerhalb von acht Semestern an zwei Tagen in der Woche, und zwar am Mittwoch und am Sonnabend, an der Jade Hochschule zu Spezialisten im Versicherungs- und Kreditwesen ausgebildet. Sie bewerben sich jedoch nicht direkt bei der Hochschule, sondern bei den beteiligten Unternehmen. Der Studiengang kann in zwei Varianten praktiziert werden.

Für gute Abiturienten kombiniert er eine fundierte Berufsausbildung mit einem praxisbezogenen dualen Bachelor-Studium. Das Studium erstreckt sich über vier Jahre, wobei sich Praxisphasen im Unternehmen und Studienphasen an der Hochschule abwechseln. Nach zwei Jahren steht die IHK-Prüfung im Ausbildungsberufsfeld an. Mitarbeiter, die bereits über eine kaufmännische Ausbildung in der Versicherungs-/Kreditwirtschaft verfügen, können acht Semester berufsbegleitend studieren.

Sie waren auch für die Ausbildung im Hause der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg zuständig. Was verspricht sich die „Öffentliche“ vom neuen Studiengang und wie viel Studierende kommen aus Ihrem Haus?

Wolfgang Willers: Zum einen versprechen wir uns eine Stärkung des Bildungsangebots. Wir können so den für uns notwendigen qualifizierten Nachwuchs bedarfsgerecht ausbilden. Zum anderen stellt das Angebot eine zusätzliche Chance dar, gute Auszubildende an unser Haus zu binden. Insgesamt kommen zum Start des neuen Studienganges IBF drei Studierende aus dem Hause der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg: Steffen Schneider, Florian Mierwaldt und Simon Menz.

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