Offshore-Outsourcing in der Versicherungsbranche

Ferne Länder locken

 
Heft 2/2004
 

Über eins sind sich Experten einig: Offshore-Outsourcing ist keine Eintagsfliege. In den nächsten Jahren werden weitere Firmen ihre Informationstechnologie (IT) oder Geschäftsprozesse (Business-Prozess-Outsourcing, BPO) auslagern. Auch für die Versicherungsbranche bietet das Beauftragen externer Dienstleister ein Chance. Jedoch sollten bestimmte Regeln beachtet werden.

Die Formel ist für viele Unternehmen einfach: Kosten senken, Geschäftsbereiche auslagern. Projekte, bei denen Pioniere 20 bis 50 Prozent Kosteneinsparungen erreicht haben, scheinen ihnen Recht zu geben. Zudem verspricht Outsourcing mehr Produktivität und eine bessere Wettbewerbsfähigkeit. Auch lassen sich die Personalkosten drücken – das Offshore-Beratungsunternehmen TransCrit spricht von einzusparenden Lohnkosten von bis zu 70 Prozent – oder kurzfristige Personallücken schließen.

Versicherer reagieren weiterhin zögerlich auf die Chancen, die Offshoring bieten kann. Einer Studie von Pierre Audoin Consultants (PAC) zufolge werden sie jedoch bald auf den fahrenden Wagen aufspringen: Die Consulting-Firma schätzt, dass Outsourcing-Aktivitäten durchschnittlich um 17 Prozent jährlich bis zum Jahre 2007 zunehmen werden. Weiter heißt es in der Untersuchung „Insurance Germany 03-07“, auch das Auslagern von Geschäftsprozessen wird ansteigen; PAC erwartet hier mittelfristig ein verstärktes Wachstum. Forrester Research stimmt dieser Prognose zu: Für 2004 sagt das Unternehmen BPO ein Wachstum von 20 Prozent voraus. Zwar wird dieses langsam abnehmen, 2008 jedoch immer noch um acht Prozent ansteigen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2004.

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