Credit Life wurde 2002 im niederländischen Venlo gegründet und gehört zur RheinLand Versicherungsgruppe. „Hier können wir Lebensversicherungen zu einem Einheitstarif anbieten. Wir berücksichtigen nicht die in Deutschland üblichen Einteilungen nach Alter und Geschlecht“, so Niessen. Die Versicherung bietet ihren Kunden über die Erstversicherung mit innovativen Produkten um das Kreditgeschäft hinaus auch die Betreuung, das Providing, an. Damit liegen die Schwerpunkte auf der Integration neuer Produkte, der flexiblen Anbindung von Partnern und der Basis für automatische und standardisierte Prozesse. Mit seinen 60 Mitarbeitern macht Credit Life einen Umsatz von rund 320 Millionen Euro.
In nur sechs Monaten einsatzbereit
Die neue Credit Life Business Core Platform besteht aus mehreren Spezialkomponenten, die einerseits von ID Innovative Datenverarbeitung kommen, andererseits aus dem Markt und dem Rheinland-Konzern ausgewählt wurden. „Wir haben das neue System in einem externen Rechenzentrum implementiert und betriebsfähig gemacht“, erzählt Patrick Niessen. Er ist sichtlich stolz darauf, dieses komplexe System in nur sechs Monaten einsatzbereit zu haben. „Das ist schon etwas, was uns nur wenige nachmachen können“, erläutert er. Durch das neue System können die Risiken Tod, Unfalltod, Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit einheitlich und effektiv bearbeitet werden.
Software-Stärken optimal genutzt
Mit dem ID-Bestandsführungs-System aiDa/BackOffice Classic sorgt Niessen für die Abbildung verschiedener Sprachen, Währungen und für weitere Anforderungen. Durch die zusätzliche Integration des Drucksystems DOCsys werden Textbausteine zur Aufbereitung der Kunden-Korrespondenz in den jeweiligen Sprachen zur Verfügung gestellt. Die mathematischen Berechnungen wurden durch die Integration des Produktserversystems VP/MS sichergestellt. „Was ich besonders in der Zeit vor der Einführung geschätzt habe, war die starke fachliche Führung, die wir von ID erhalten haben“, lobt Niessen seinen IT-Partner. „Immer wieder gab es einen Abgleich mit dem vorhandenen System. Dadurch wurde die Software mit all ihren Stärken optimal genutzt.“
Entscheidung für ID
„Wir haben den Markt sorgfältig analysiert und uns bewusst für ID entschieden“, berichtet Niessen. „Wir wollten die dort vorhandene Kernkompetenz in der Bestandsführung für uns nutzen. Außerdem schätzen wir die persönliche und fachliche Kompetenz von ID. Da sowohl ID als auch wir mittelständische Unternehmen sind, haben wir uns auch für einen Partner entschieden, mit dem wir auf Augenhöhe reden können.“
Die Betreuung durch einen ID-Geschäftsführer und die schnellen Entscheidungen, die er treffen konnte, waren Niessen wichtig. Ein weiterer, schöner Nebeneffekt: Kevelaer und Venlo sind nicht weit auseinander.
„Das war kein entscheidender Grund, aber halt ein angenehmer“, erzählt Niessen. Beeindruckend fand und findet Niessen noch immer die ID-Termintreue: „Wurde eine Aufgabe zu einem bestimmten Termin zugesagt, war sie dann auch erledigt.“ Ebenso waren in seinen Augen die Effektivität des Einsatzes und die starke Lösungsorientiertheit vorbildlich.
Basis für alle Geschäftstätigkeiten
Mittlerweile arbeiten 20 Mitarbeiter in den Abteilungen Business-Operations, Accounting und Polen mit dem neuen System, wobei die neue Business-Core-Platform die Basis für alle Geschäftstätigkeiten bildet. „Wenn ich mir eines noch wünschte, dann wäre es eine stärkere Dokumentation der einzelnen Arbeitsschritte“, berichtet Niessen. „Meine Kollegen und ich würden manchmal gern etwas nachschlagen. Das ist oft leichter, als immer anzurufen.“ „ID hat seine Sache hervorragend gemacht“, bewertet Niessen das Projekt. „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“