Um Versicherungen den Weg zum SEPA-fähigen Unternehmen zu vereinfachen, hat IBM jetzt mehrere aus dem Bankenumfeld erprobte Lösungen für die Versicherungswirtschaft weiterentwickelt.
Zu den neuen Lösungen zählen SEPA Readiness Check, SEPA MandateManager, Payment Factory, EBICS Bankenkommunikation und Enterprise Payment Platform als einheitliche Integrationsarchitektur. Diese Angebote decken unterschiedliche Themengebiete ab und sind inhaltlich abgeschlossen.
Beim SEPA Readiness Check werden im Rahmen eines circa vier Wochen dauernden Checks vier betroffene Dimensionen des Versicherungsunternehmens untersucht: Prozesse unter Berücksichtigung von Datenein- und -ausgang, IBAN/BIC, Mandatshandling für Lastschriften und Formulare, Organisation unter Einbeziehung von Fachabteilungen, IT-Abteilungen und Shared Service Centern, Anwendungen mit Betrachtung von Standardsoftware und Eigenentwicklungen mit Fokus auf die Anforderungen aus den SEPA-Formaten, Infrastruktur im Hinblick auf Kommunikation mit Banken, interne Systeme und deren Integrationsarchitektur. Das Ergebnis des SEPA Readiness Check wird zum Planen und Aufsetzen der einzelnen SEPA-Projekte verwendet.
Durch die Einführung des Mandats als Basis der SEPA-Lastschrift kommen auf Versicherungen eine Reihe neuer Herausforderungen zu, die mit bisherigen Systemen so nicht gelöst werden können. Der SEPA MandateManager ist eine Web-Solution, die modular angeboten wird. Die Lösung ist aufgrund der serviceorientierten Architektur leicht in unterschiedliche Infrastrukturen einzupassen und erfüllt sowohl aktuelle als auch zukünftige SEPA-Anforderungen: Erfassen, Suchen, Update der Mandate, Schnittstelle zum Massenimport und -export, Anzeige der Mandatshistorie, Gültigkeitsprüfung und Status des Mandats nach der letzten Inanspruchnahme inklusive Alarmierung, Anreicherung von Lastschriften mit den Mandatsinformationen und Mandantenfähigkeit.
Durch Einführung neuer SEPA-Produkte ist es zusätzlich sinnvoll, eine Konsolidierung und Optimierung der Übertragungswege und Anwendungen für Zahlungsverkehrsdaten durchzuführen. Eine Anwendungskonsolidierung reduziert die Kosten (Betrieb und Maintenance) und eine Vereinheitlichung der Übertragungsstandards erhöht die Transparenz in der Kommunikation mit den Banken.